Auszeichnungen und Anforderungen
für hochkarätige Weine von der Ahr
Winzer und Genossenschaften aus dem Weinanbaugebiet Ahr können jedes Jahr in insgesamt sechs verschiedenen Kategorien ihre Weine für den Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ anstellen.
Dabei widmen sich drei der Kategorien dem Spätburgunder als Schwerpunkt des Ahrtals. Darüber hinaus werden drei Sonderpreise vergeben. Je nach Kategorie müssen die Weine unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, bevor eine unabhängige Experten-Jury unter ihnen die Herausragendsten des jeweiligen Jahres kürt.
Weitere Weinvielfalt: Die Sonderpreise
Weil die Ahr noch mehr hervorbringt
Bester
Frühburgunder
Darauf kommt es an:
- Trauben müssen aus dem Anbaugebiet Ahr stammen
- Barrique-/Klassischer Ausbau
- 100 % Frühburgunder
- Bis 7 g Restzucker
- Mind. 600 Flaschen im offenen Verkauf
- Ertrag maximal 60 Hektoliter pro Hektar
Bester
Blanc de Noir
Darauf kommt es an:
- Trauben müssen aus dem Anbaugebiet Ahr stammen
- Rote Trauben müssen hell gekeltert sein
- Barrique-/Klassischer Ausbau
- 85 % Spätburgunder
- Geschmacksrichtung trocken
- Mind. 600 Flaschen im offenen Verkauf
Bester Weißburgunder
Darauf kommt es an:
- Ausschließlich Weißburgunder
- Herkunft: 100% Anbaugebiet Ahr
- Jahrgang 2025 oder älter
- Qualitätswein
- Trocken ausgebaut höchstens 9 gr. Restzucker
- Verkehrsfähig und offiziell abgefüllt
- Mindestmenge: 600 Flaschen Liter verfügbar zum Zeitpunkt der Prämierung
Definition Eigennamen
Viele Weinerzeuger nutzen für besondere Weine je nach Ausbau, Historie oder Phantasie Weinnamen, welche über keine rechtlichen Definitionen verfügen. Eigennamen werden in der Kategorie „Premium“ zugelassen.
(zum Beispiel „R“, „S“ „Nr. 1“, „JS“ „Jubilus“).